Zufällig in Brixen gelandet

Eigentlich war Brixen zunächst nur eine Zwischenstation. Am 17. Juli fuhren wir von Aying aus mit einem der letzten Züge Richtung Südtirol, bevor die Bahnstrecke wegen Sanierungsarbeiten gesperrt wurde – und landeten schließlich in Brixen.

Was für ein wunderschönes Städtchen! Uns hat es sofort richtig gut gefallen. Sami fand dort eine coole Sonnenbrille, und wir genossen es, durch die Altstadt und am Fluss entlangzulaufen. Alles wirkte entspannt, lebendig und gleichzeitig angenehm überschaubar.

Am nächsten Tag ging es auf die Plose, den Hausberg von Brixen. Dort wanderten wir den Woody Walk entlang. Die vielen kleinen Holzspielplätze am Weg sind eigentlich eher für jüngere Kinder gedacht, aber das störte uns nicht. Wir liefen, erzählten viel und hatten einfach eine schöne gemeinsame Zeit.

Ein besonderes Highlight war die Bobbahn. Sami fuhr gleich zweimal. Leider gibt es davon kein Foto, aber die Fahrt werden wir so schnell nicht vergessen: Sie war wahnsinnig schnell. Wer bremst verliert!

Nach zwei Nächten und einem ganzen Tag in Brixen ging unsere Reise weiter nach Wolkenstein im Grödnertal. Brixen war zwar ungeplant, wurde aber zu einer der schönen Überraschungen unserer Reise.

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